Barkenberg holt Auswärts den ersten Dreier

Nach einer guten Trainingswoche freuen wir uns auf das Spiel gegen Gahlen. Ich bin mit der Entwicklung der Mannschaft sehr zufrieden und hoffe, dass wir uns nun auch Auswärts mal belohnen können…

“Nach einer guten Trainingswoche freuen wir uns auf das Spiel gegen Gahlen. Ich bin mit der Entwicklung der Mannschaft sehr zufrieden und hoffe, dass wir uns nun auch auswärts mal belohnen können.” Mit diesen Worten leitete Holger Lehmann das Spiel gegen TuS Gahlen II ein. Nach einer sehr guten Leistung gegen RW Deuten II in der vergangenen Woche, fuhren die Barkenberger mit breiter Brust nach Gahlen.

Aufgrund einiger verletzungsbedingter Ausfälle musste Lehmann die Mannschaft auf einigen Positionen verändern. Für Hinzmann und Okalana rückten Lehmann und Abert in die Startelf. Niedick blieb angeschlagen und und wurden von Jordan ersetzt. Ansonsten spielten die Grünweißen im gewohnten System und wollten spielbestimmend auftreten. Das gelang in den Anfangsminuten nur schleppend. Barkenberg tat sich gegen die tiefstehenden Gastgeber schwer und wusste mit dem Ballbesitz wenig anzufangen. Die ersten Minuten waren von Fehlpässen und Unachtsamkeiten geprägt. Dennoch behielten die Gäste mehr Spielanteile. Doch zum Glück lief es bei Gahlen auch nicht viel besser, sodass die Barkenberger mit aller Ruhe ins Spiel finden konnten. Die Wende brachte Mujeebullah Yaqubi in der 20. Spielminute, indem er sich sehr stark auf der linken Seite durchsetzte und einen tollen Angriff mit seinem Treffer veredelte. Während die Gäste immer besser ins Spiel fanden, fand Gahlen fast nicht mehr statt. Sinnbildlich dafür steht das 2:0, dass Swen Coralic in der 45. Spielminute per Kopf erzielte. Der größte Innenverteidiger von Barkenberg bis Preußen Münster setzte sich stark in der Mitte durch und nickte den Ball ein.

In der zweiten Halbzeit zündete die Mannschaft aus Dorsten den Turbo und belohnte sich in der 47. Minute mit dem 3:0 durch Kirchhoff. Der Stürmer der Gastmannschaft erzielte sein sechstes Saisontor und findet langsam seine alte Form wieder. Allerdings wird er Lehmann im nächsten Spiel nicht zur Verfügung stehen, da er sich innerhalb von drei Minuten zwei Gelbe Karten abholte und in der 57. Minute den Platz verlassen musste. Der Gastmannschaft merkte man nicht an, dass sie ein Mann weniger waren. Sie spielten ihr Spiel konsequent weiter und erzielten in der 65. Minute durch Jallow und 68. Minute durch Coralic das 4:0 bzw. 5:0. Gahlen gelang in der 75. Spielminute der Ehrentreffer, wobei das Spiel bereits entschieden war. Die Gäste konnten auch gegen zehn Mann nicht mehr viel Gegenwehr aufbringen und musste sich am Ende starken Barkenbergern geschlagen geben.

Barkenberg belohnt sich in dieser Saison endlich mal auswärts. Trotz einiger sehr guter Spiele stimmten in fremden Stadien die Ergebnisse bisher nicht. Lehmann war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: ” Wir sind auf einem guten Weg und arbeiten uns schrittweise in der Tabelle nach oben. Trotzdem müssen wir konzentriert weiter arbeiten, da am kommenden Wochenende mit FC Marl ein schwieriger Gegner auf uns wartet.”

Kasimir ballert Barkenberg zum Derbysieg

Spätsommerliche Temperaturen, ein wolkenloser Himmel und über 200 Zuschauer am Midlicher Kamp. Alles war angerichtet für das Derby: Grün-Weiß Barkenberg gegen Blau Weiß Wulfen II….

Spätsommerliche Temperaturen, ein wolkenloser Himmel und über 200 Zuschauer am Midlicher Kamp. Alles war angerichtet für ein spannendes Derby: Grün-Weiß Barkenberg gegen Blau Weiß Wulfen II. Gut sechs Monate lag das letzte Spiel zwischen den beiden Mannschaften zurück. Damals triumphierte Barkenberg dank Ken Kirchhoff nur knapp mit 0:1 im Wittenbrinkstadion. Nicht nur die äußeren Bedingungen waren vielversprechend. Barkenbergs Trainer Holger Lehmann konnte auf nahezu alle Spieler zurückgreifen. Bereits unter der Woche war die Euphorie im Hinblick auf das anstehende Spiel zu spüren: “Neben der guten Trainingsbeteiligung spürte man in dieser Woche eine ganz besondere Motivation innerhalb der Mannschaft. So ein Derby hat eine wahnsinnige Strahlkraft.”

Der Coach setzte fast unverändert auf die Elf der letzten Woche. Lediglich Gabriel Bernt (Verletzung) und Odafe Goodluck Ovbighotu (Sperre) waren nicht dabei. Dafür rückte Baboucar Jallow nach seiner Sperre wieder zurück in die Startelf. Beide Teams machten einen guten, frischen Eindruck und die Motivation war jeden einzelnen der 22 Spieler anzumerken. So begann die Partie recht zaghaft. Beide Mannschaften tasteten sich erst einmal ab und waren darauf bedacht keinen Fehler zu machen. Dies machte sich vor allem spielerisch bemerkbar. Besonders im Mittelfeld nahm die Intensität in den Zweikämpfen zu. Allerdings hatte Schiedsrichter Christian Peters die Partie im Griff. Barkenberg wurde mit zunehmender Spielzeit stärker und erarbeitete sich Torchancen – jedoch war man spielerisch von einem Topspiel noch weit entfernt. Weder Leon Bajrajktari, noch Baboucar Jallow konnte die Gastgeber in Führung bringen. Wulfen setzte überwiegend auf lange Bälle und versuchte dadurch die eigenen Stürmer in Szene zu setzten. Dies gelang ihnen im ersten Durchgang nur selten, da die Abwehrkette der Heimmannschaft sehr gut stand, kaum ein Zweikampf verlor und Wulfens Stürmer durch gutes Stellungsspiel aus dem Spiel nahmen. Tore gab es in der ersten Hälfte nicht zu verzeichnen, beide Torhüter blieben weitestgehend beschäftigungslos.

In der zweiten Halbzeit gab Barkenberg das Spiel aus der Hand und ließ sich immer wieder zu langen Bällen hinreißen. Die Hausherren fanden keinen Zugriff mehr auf das Spiel. Wulfen wurde nun stärker und hatte vermehrt Aktionen in der Hälfte der Gastgeber. Beide Teams konnten Chancen verbuchen: Wulfen touchierte die Querlatte der Barkenberger und auf der anderen Seite verpasste Ken Kirchhoff mit dem Kopf nur knapp die 1:0 Führung. In der 80. Minute führte ein überhartes Einsteigen seitens Wulfen zum Freistoß für die Gastgeber. Glücklich für Wulfen, dass der Spieler lediglich die gelbe Karte sah; über einen Platzverweis hätte sich niemand beschweren können! Jatzek Kubitzki übernahm die Verantwortung, legte sich den Ball zum Freistoß zurecht und schlenzte ihn schön an die Mauer vorbei. Den zuvor abgefälschten Ball ließ der Torhüter der Gäste nach vorne abprallen. Es herrschte kurze Verwirrung im Strafraum, ehe Sascha Kasimir aus den Getümmel die Hausherren aus kurzer Distanz erlöste. Erleichterung auf und neben den Platz, sah es doch über weite Phasen des Spiels eher nach einem 0:0 aus. Wieder war es Sascha Kasimir, der damit schon das zweite mal in dieser Saison den Siegtreffer für seine Mannschaft erzielte. Ein besonderes Lob geht an Schiedsrichter Christian Peters, der die Partie zu keinem Zeitpunkt aus der Hand gab und eine tadellose Leistung zeigte.

“Das war heute auf beiden Seiten kein gutes Spiel. Wir haben in der ersten Halbzeit viel versucht und zwischendurch auch unsere fußballerische Klasse gezeigt. Alles in allem war das aber immer noch zu wenig. In der zweiten Hälfte verlieren wir unser Spiel dann vollkommen aus den Augen, bekommen einen Zugriff mehr und mussten uns jeden Ball erarbeiten. Man muss auch ehrlich sagen, dass man Wulfen ihre gute Fitness angemerkt hat. Positiv hat mir heute die Einstellung und die Disziplin meiner Mannschaft gefallen. Wir waren über 90 Minuten voll fokussiert. Am Ende gewinnen wir vielleicht auch etwas glücklich 1:0 durch einen überragenden Sascha Kasimir – der ohnehin ein super spiel gemacht hat. Doch auch Swen Coralic und Justin Hohmann haben in der Abwehrreihe eine gute Leistung gezeigt”, so Holger Lehmann.

Reserve siegt in Hervest Dorsten

Mit 1:4 gewann die Reserve von GW Barkenberg am vergangenen Sonntag deutlich gegen die Zweitvertretung von SuS Hervest Dorsten. SuS GW Barkenberg II erledigte die Hausaufgaben sorgfältig und verbuchte gegen den Underdog einen Dreier.

Mit 1:4 gewann die Reserve von GW Barkenberg am vergangenen Sonntag gegen die Zweitvertretung von SuS Hervest Dorsten, erledigte somit die Hausaufgaben sorgfältig und verbuchte gegen den Underdog einen Dreier.
Volkan Gülcan brachte die Grünweißen in der zwölften Spielminute in Führung. Wenige Minuten später holte Coach Michele Malter Samuel Träger vom Feld und setzte auf die Qualitäten von Marco Müller (16.). Müller brauchte nur wenig Zeit, um sich im Spiel zurechtzufinden. In der 27. Minute erzielte er das 2:0 für SuS GW Barkenberg II. Bei SuS H.-Dorsten II kam in der 28. Minute Marvin Gehrke für Kyle Justin Stoll ins Spiel, dies sollte fortan für neue Impulse sorgen. Allerdings ging die Rechnung von Hervest nicht auf. Spätestens mit dem 3:0 von Patrick Floß (30.) für SuS GW Barkenberg II war das Spiel eigentlich schon entschieden. Noch bevor es in die Halbzeit ging, war Gehrke (40.) mit dem 1:3 für SuS H.-Dorsten II zur Stelle. In der Pause stellte SuS GW Barkenberg II personell um: Per Doppelwechsel kamen Danny Völkel und Pascal Kieß auf den Platz und ersetzten Julien Wolff und Marco Müller. Michel Nolteklocke schraubte das Ergebnis in der 57. Minute zum 4:1 für SuS GW Barkenberg II in die Höhe. Schlussendlich entführte SuS GW Barkenberg II drei Zähler aus Dorsten. “Eine gute Reaktion nach dem enttäuschenden Remis gegen den Tabellenletzten in der Vorwoche”, resümierte Michele Malter.

Barkenberg gg. Hervest Dorsten 4:1

Am Midlicher Kamp war es wieder soweit: Derbytime! Nach der schwachen Leistung gegen SuS Polsum wollte das Team von Holger Lehmann nicht nur ein Reaktion zeigen, nein, es musste! “Das Spiel gegen Polsum war ein absoluter Tiefpunkt. Das hätte uns nicht passieren dürfen.” Nach der 5:0 klatsche wirkte der Übungsleiter in der gesamten Trainingswoche nachdenklich…

Am Midlicher Kamp war es wieder soweit: Derbytime! Nach der schwachen Leistung gegen SuS Polsum wollte das Team von Holger Lehmann nicht nur eine Reaktion zeigen, nein, es musste eine Reaktion zeigen! “Das Spiel gegen Polsum war ein absoluter Tiefpunkt. Das hätte uns nicht passieren dürfen”, fasste der Coach zusammen. Nach der 5:0 klatsche wirkte der Übungsleiter während der gesamten Trainingswoche nachdenklich: “Natürlich hinterfragt man dann vieles im Hinblick auf das nächste Spiel, was man anders machen kann oder vielleicht sogar muss. Von Zeit zu Zeit zeigt die Mannschaft ja den Fußball, den ich sehen möchte. Allerdings fehlt uns die Konstanz.”

Konstanz war das richtige Stichwort. Um den Anschluss an die Spitzenplätze in der Tabelle nicht schon nach wenigen Spieltagen zu verlieren, musste Barkenberg heute drei Punkte zuhause behalten. Zur Freude von Chefcoach Lehmann konnte er auf Marc Hinzmann und Baboucar Jallow zurückgreifen. Beide waren nach längerer Fehlzeit wieder in das Mannschaftstraining zurückgekehrt und fit für das anstehende Spiel. Ein besonderer Anblick bot sich vor allem den rund 80 Zuschauern am Midlicher Kamp. Die Grünweißen liefen gemeinsam mit der F- und C-Jugend ein. Ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt im Verein. Natürlich blieben die Jugendmannschaften bis zum Ende und feuerten ihre Mannschaft kräftig an! “Das war eine tolle und herzliche Aktion und wir sind allen, ganz besonders den Eltern, sehr dankbar. Das gibt einen dann nochmal extra Power für das Spiel”, so Kapitän Evgenij Sadovskij.

Barkenberg kam sehr gut in die Partie und spielte ordentlichen Fußball. Die Gäste aus Dorsten hatten dem Spiel der Barkenberger nur sehr wenig entgegenzusetzen. Lediglich der Torwart der Hervester hielt seine Mannschaft lange im Spiel und zeigte eine herausragende Leistung. Die Gastgeber erspielten sich in der ersten Halbzeit viele Chancen, verpassten es aber sich selber zu belohnen. Gabriel Bernt, Baboucar Jallow und auch Ken Krichhoff konnten in der ersten Halbzeit den Hervester Torhüter im direkten Duell nicht überwinden. Erst in der 43. Minute konnte Gabriel Bernt die Heimmannschaft erlösen. Mit einem schönen Lupfer erzielte er den lang ersehnten Führungstreffer. Nach der Halbzeit begangen die Barkenberger ein wenig unkonzentriert. Doch bereits nach 15 Minuten erhöhte Ken Krichhoff auf 2:0. Jetzt schienen die Jungs vom Midlicher Kamp das Geschehen in den Griff zu bekommen. In der 68. Minute erhöhte Kirchhoff durch einen Elfmeter auf 3:0. Vorausgegangen war ein Foulspiel des Torhüters an Kapitän Evgenij Sadovskij, das der unparteiische mit der roten Karten ahndete. Bitter für die Gastmannschaft, da zuvor Baboucar Jallow mit gelbrot des Feldes verwiesen wurde. Dann gaben die Gastgeber das Spielgeschehen etwas aus der Hand und machten es spannend. Trotz einer klaren 3:0 Führung ließ man die Hervester noch einmal gewähren und die belohnten sich in der 82. Minuten mit dem Anschlusstreffer, ehe Morice Niedick in der 90. Minute den Sack zumachte und das 4:1 für Barkenberg erzielte.

Holger Lehmann fasste die Partie wie folgt zusammen: “Heute habe ich eine sehr konzentrierte und gut organisierte Mannschaft gesehen. Auch wenn wir an der ein oder anderes Stelle natürlich noch ein Tor mehr hätten machen müssen, kann ich den Jungs heute nur wenig vorwerfen. Wenn wir diese Leistung auch in der nächsten Woche abrufen können, werden wir es den Halternern nicht leicht machen. Schade, dass Baboucar gelbrot gesehen hat. Man hat heute gesehen, wie viel Potenzial der Junge hat und wie wichtig er für unser Spiel ist. Er ist ein herausragender Fußballer, hat eine ungeheure Schnelligkeit und ich hoffe, dass er nach seiner Sperre wieder voll angreift.”

Barkenberg II gg. TSV Marl-Hüls II 3:3

Zum Meisterschaftsauftakt der Kreisliga C kam heute die zweite Mannschaft vom TSV Marl-Hüls an den Midlicher Kamp, um 3 Punkte zu entführen. Dies sah auch zu Beginn ganz danach aus: “Das war heute an ganz intensive Partie…

Barkenberg II 3:3 TSV Marl-Hüls II

Zum Meisterschaftsauftakt der Kreisliga C kam heute die zweite Mannschaft vom TSV Marl-Hüls an den Midlicher Kamp, um 3 Punkte zu entführen. Dies sah auch zu Beginn ganz danach aus: “Das war heute an ganz intensive Partie. Der Gegner hat uns nicht nur die Stirn geboten, sondern sehr stark aufgespielt. Allerdings muss ich auch meine Mannschaft loben, die den Kampf angenommen hat”, fasste Michele Malter zusammen.
Direkt zu Beginn der Partie hatten die Barkenberger Glück, dass TSV Marl-Hüls viele Chancen liegen ließ. Trotz Chancenüberlegenheit gelang es den Marlern nicht, den Führungstreffer zu erzielen. Nicht nur einmal rettete das Aluminium den Rückstand. In vielen Situation konnte Torwart Justin Holewa glänzend parieren und war der Garant dafür, dass Barkenberg nicht in Rückstand ging. Entscheiden war eine Glanztat gegen einen Angreifer von TSV, bei der er einen Schuss parieren konnte. Im Anschluss daran Schlug er den Ball lang auf Jason Abert und es stand plötzlich 1:0 für Barkenberg. Es war wie so oft im Fußball. Der Gegner ließ die Chancen liegen und das Heimteam nutzte die erste Chance kaltschnäuzig zum 1:0. Danach wurde Marl-Hüls immer stärker. Erst gelang der Gastmannschaft der Ausgleich, und dann die Führung per Elfmeter. Kurz vor der Pause konnte Barkenberg noch ausgleichen. Dann der Schock: Justin Holewa musste zur Halbzeit verletzt raus und musste durch Georg Minor ersetzt werden.
Nach der Halbzeit kam die Mannschaft um Michele Malter stärker auf den Platz zurück und zeigte, welches fußballerische Potenzial in der Mannschaft steckte. Kapitän Gzim Ademi brachte sein Team mit einem traumhaften Fernschuss in Führung. Nun versuchten Barkenberg die Führung zu verteidigen und mit Kontern ein weiteres Tor nachzulegen. Dies gelang nur teilweise, da die Gäste den Druck mit zunehmender Spieldauer erhöhten. Schließlich kam es zu einem Freistoß für Marl-Hüls, der verwandelt wurde. 3:3 in einer sehr hitzigen, aber fair geführten Regenschlacht. “Letztendlich sind wir über den einen Punkt gegen einen starken Gegner zufrieden. Bedanken möchten wir uns auch bei unserem Publikum und der ersten Mannschaft, die uns heute mit angefeuert haben”, so der Trainer.

Arbeitssieg am ersten Spieltag

Einen Schönheitspreis bekommt Barkenberg für den ersten Saisonsieg mit Sicherheit nicht. Als Arbeitssieg bezeichnete Ken Kirchhoff den gestrigen Sieg gegen SV Lippramsdorf II. Dabei fing alles so vielversprechend an….

Arbeitssieg am ersten Spieltag.

Einen Schönheitspreis bekommt Barkenberg für den ersten Saisonsieg mit Sicherheit nicht. Als Arbeitssieg bezeichnete Ken Kirchhoff den gestrigen Erfolg gegen SV Lippramsdorf II. Dabei fing alles so vielversprechend an. Erst am vergangenen Donnerstag konnte die Mannschaft einen 8:2 Kantersieg im Pokal gegen den A Ligisten aus Altendorf einfahren. Mit viel Selbstvertrauen im Gepäck wollte die Mannschaft auch gegen Lippramsdorf stark aufspielen und die drei Punkte zuhause behalten. Letzteres sollte den Barkenbergern dank Sascha Kasimir gelingen.

Holger Lehmann nahm nur zwei Veränderung vor, hielt zum Großteil an der Erfolgself aus dem Pokalspiel fest. Leon Bajraktari und Alexander Jordan rückten für Omar Diallo und Morice Niedick in die Startelf. Barkenberg startet sehr zurückhaltend in die Partie und ließ den Gegner sehr viel Raum. Glück für den Gastgeber, dass Lippramsdorf dies nicht zu nutzen wusste. Bereits nach einer viertel Stunde hatten die Gäste ihre erste Torchance. Spätestens jetzt wurde allen klar, dass es heute ein schweres Spiel werden sollte. Barkenberg schien das 8:2 noch in den Köpfen zu haben, zumindest ließ die Spielweise dies vermuten. Man setzte den Gegner nicht unter Druck und kam nur behäbig in die Zweikämpfe. Auch Trainer Holger Lehmann schien sichtlich bedient mit der Leistung seines Teams, er griff nicht nur einmal lautstark in das Spielgeschehen seiner Mannschaft ein. Spielerisch wussten beide Mannschaften an diesem Tag nicht zu überzeugen. Nicht zuletzt, weil der Gegner die Schwäche der Barkenberger nicht zu nutzen wusste und ein überragender Dominik Hannemann ließ die erste Halbzeit torlos zu Ende gehen. In der Halbzeit schien der Coach die richtigen Worte gefunden zu haben. Das Spiel war auch in der zweiten Halbzeit kein Gaumenschmaus, aber die Körpersprache der Heimmannschaft war eine ganz andere. Auch wenn spielerisch an diesem Tag nicht viel zusammengehen sollte, merkten die Grünweißen, dass heute mehr drin ist. In Zuge dessen kamen Gabriel Berndt und Jacek Kubitzki zu Torabschlüssen, doch das gegnerische Tor schien wie vernagelt. Dann ergriff Sascha Kasimir die Initiative und marschierte Richtung gegnerisches Tor. Der Ball landete bei Ken Kirchhoff, der im Augenwinkel den Laufweg von Kasimir erahnte und den entscheidenden Pass in die Schnittstelle der lippramsdorfer Abwehrreihe spielte. Aus vollem Lauf verwandelte Kasimir wunderschön ins kurze linke Eck und rettet seiner Mannschaft dadurch den Saisonstart. Mit Blick auf die anderen Plätze waren dies drei sehr wichtige Punkte!

„Das war heute kein einfaches Spiel, aber vor allem, weil wir es dem Gegner zu leicht gemacht haben. Zufrieden kann ich mit der Leistung natürlich nicht sein. Willst du am Ende oben mitspielen, ist es auch wichtig solche Spiele zu gewinnen. Lippramsdorf hat uns heute vor Augen geführt, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben. Mich freut es ungemein für Sascha, er hat das Tor verdient. Aber auch unser Torwart hat heute einen großen Anteil an den Sieg. Jetzt gilt die volle Konzentration dem nächsten Spiel“, fasste der Übungsleiter zusammen.

Grün-Weiß Barkenberg gg SV Lippramsdorf II 1:0 (0:0)